MALMÖ AUF DEM FAHRRAD ERKUNDEN

Read in English / Auf Englisch lesen

Wie bereits im Jahr zuvor hatte ich die Gelegenheit, ein paar sommerliche Tage im schönen Schweden zu verbringen. Dieses Mal ging es für mich nach Malmö, eine Stadt, die ich zuvor schon des Öfteren besucht und lieben gelernt hatte.

Die Reise stand dabei ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mein Kumpel Carl, den ich bei meiner ersten Reise mit Visit Sweden vor einem Jahr kennengelernt hatte, stellte den Kontakt zu Malmö Town her. Von da an ging alles ganz schnell.

Ich wurde für einige Tage im neu erbauten Ohboy Hotel untergebracht. Neben Loft-Hotelzimmern verfügt der Gebäudekomplex auch über eigenständige Miet-Wohnungen und ist in allen Aspekten auf einen smarten und grünen Lebensstil in einem florierenden Viertel einer Großstadt ausgelegt.

Ein elementarer Teil dieses nachhaltigen Lebensstils ist das Fahrrad. Um die Umwelt zu schonen, gehört zu jedem Hotelzimmer auch mindestens ein eigenes Klapprad. Darüber hinaus setzt das Ohboy, neben seiner traumhaft gemütlichen Inneneinrichtung, auf nachhaltige und neuartige Versorgung. So lagen Schokoriegel von WellbeSLEEP bereit, die einen besser einschlafen lassen sollen sowie viele weitere leckere Goodies mit grünem Background (beispielsweise von Getraw, Caliente oder Djunked).

Nachdem ich also meine Reisemüdigkeit mit einem kurzen Powernap aus den Klamotten geschüttelt hatte, begann ich damit, Malmö auf meinem Fahrrad zu erkunden. Was sofort auffällt, ist, dass Malmö wirklich eine sehr fahrradfreundliche Stadt mit breiten und gut ausgebauten Radwegen ist. Zuvor als Fußgänger wurde mir das nie so richtig bewusst. Von meiner Home Base Bostad aus fuhr ich zum Hafen, von dort aus weiter ins Zentrum mit dem Stora und Lilla Torg und von dort in den wunderbar grünen Kungsparken.

In dem einladenden Park habe ich zuerst einer Gruppe junger Menschen beim lockeren Baseball-Spiel zugesehen und anschließend eine andere Gruppe nicht mehr ganz so junger, aber nicht weniger gut gelaunter Schweden, bei einer Schifffahrt mitsamt Livemusik und lustigem Mitsingen beobachtet. Das ist Lebensqualität auf Schwedisch.

Den Tag ließ ich schließlich an meinem Lieblingsplatz in Malmö ausklingen: dem Ribersborgsstranden. Auf der Seebrücke beobachtete ich das Treiben eines Fotografen und seines Models, mit denen ich später kurz ins Gespräch kam. Mido macht wirklich großartige F0t0s und Anna ist eine fröhliche junge Frau, die kurz darauf mit ihrem Freund und Vierbeiner quer durch Deutschland fuhr.

Der Folgetag war so heiß, dass ich ihn wieder überwiegend am Meer verbrachte. Die See war zwar Junitypisch noch nicht ganz so aufgewärmt, aber für ein paar Runden Abkühlung hat es allemal gereicht. Nach einer weiteren kleinen Tour mit dem Fahrrad, setzte ich mich abends in meine Lieblingssportbar direkt im Bahnhof und schaute mir zwei WM-Spiele an. Das Highlight Deutschland gegen Schweden würde ich allerdings ein paar Stunden weiter nördlich unter der schwedischen Mittsommer-Sonne verfolgen.

Dieser Blogpost und Trip entstanden in Zusammenarbeit mit Malmotown.