NORWEGEN ROADTRIP TAG 7: DR. STRANGELOVE, FJORDSPRINGER UND TIEFFLIEGENDE PIZZEN

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Was das Wandern angeht, war für uns mal Lay Day angesagt. Dementsprechend sind wir nur mit dem Auto ein wenig rumgefahren, um uns zum Beispiel eine recht bekannte Brücke mal genauer anzusehen.

Unser erster Halt ist allerdings zunächst eine alte Festungsanlage der Wehrmacht aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Reste der Bunker und Kanonen muten vor dem Hintergrund des idyllischen Dörfchens mehr als skurril an. Matti nimmt uns die Beklommenheit indem er den Dr. Strangelove macht – er reitet auf der Kanone.

Nächster Stopp ist die bereits erwähnte Storseisund-Brücke auf der Atlantikstraße, die durch ihre ungewöhnliche Bauweise recht populär ist. Ganz so spektakulär, wie wir sie uns vorgestellt haben, ist sie dann allerdings auch nicht. Immerhin gibt es in der Nähe ein nettes Lokal, wo wir gutes Local Food abstauben können.

Das Highlight unseres kleinen Roadtrips ist aber definitiv das „Schwimmbad“ am Fjord von Molde. Vom Dreimeterbrett, für ganz Mutige gibt es auch einen Fünfer, kann man hier vor Panorama-Bergkulisse direkt in den Fjord springen. Wir zeigen die ganze Palette von Köpper bis Salto, und selbst Alfons wird für eine kleine Flugstunde ausgepackt.

Anschließend trocknen wir uns am „Strand“ – und werden dabei fast von tieffliegenden Pizzen erwischt. Ein Pizzakarton ist durch den Wind in die Luft gewirbelt worden und saust mit einem Affentempo nur knapp über unsere Köpfe hinweg. Hier erlebt man was.

Den Rest des Tages verbringen wir mit Gartenarbeit an der Hütte. Das Gras ist auf dem gesamten Grundstück ziemlich hoch gewachsen seit dem letzten Sommer, und so machen wir drei uns mit Sensen bewaffnet, sowohl in klassischer wie auch elektrischer Ausführung, frisch ans Werk. Drei junge Männer oben ohne, die im Garten arbeiten. Wenn das die Omma sehen könnte.